Historie

Wagyu Rinder wurden in Japan in der Vergangenheit als Lasttiere eingesetzt, weil buddhistische Führer das Essen von Fleisch verboten hatten. Die Japaner begannen erst während der Meiji-Dynastie (ca. 1867), als das Verbot des Fleischessens aufgehoben wurde, Rindfleisch zu essen. Vor dieser Zeit beruhte die Auswahl der einheimischen Rinder für die Zucht auf der Arbeitsleistung und nicht auf der Milch- oder Fleischproduktion.

In Japan gibt es vier Rassen, die als Wagyu gelten, und zwar das Japanese Black, das Japanese Brown (auch als rotes Wagyu (Akaushi) bezeichnet), das Japanese Polled und das Japanese Shorthorn.  Die einzelnen Wagyu-Stämme wurden in den Präfekturen (Regionen) weitgehend isoliert und bildeten so die Grundlage der hauptsächlich bekannten Wagyu Linien. Japanese Black macht über 90% aller gemästeten Rinder in Japan aus. Hierzu zählen u.a. die Linien Tottori, Tajima, Shimane und Okayama. Japanese Brown, auch als japanisches Rot oder Akaushi bekannt, ist die andere Hauptrasse, deren Linien kommen aus den Präfekturen Kochi und Kumamoto.

 

Wagyu-Rinder wurden erstmals 1975 aus Japan exportiert. Bis 1997 gab es mehrere Exporte von Qualitäts-Wagyu in die USA und nach Australien. Insgesamt wurden ca. 200 Tiere, als Tier, Embryo oder Sperma aus Japan ausgeführt. Danach schloss die japanische Regierung die Türen für den Export von Wagyu. Es wird keine weitere Genetik Japan verlassen. Die japanische Regierung erkannte den Wert ihres einzigartigen Produkts und Verbot den Export von Wagyu und erklärte sie zu einem nationalen lebenden Schatz.

 

Die in sich in Europa entwickelnde Wagyu Population stammt somit aus Importen von Wagyu Genetik aus den USA und Australien ab. In Deutschland eingetragene Fullblood Wagyu sind über ihre Ahnentafeln bis zu den Ursprüngen nach Japan rückverfolgbar.

 

 

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